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Paulz-Stiftung gewinnt Fundraising-Preis der Landeskirche

Zustiftungskampagne rund um das Riesengemälde wurde ausgezeichnet

Das Team aus St. Paulus bei der Preisverleihung in der Stiftskirche des Stephansstifts Hannover (v.l.n.r.): Kristin Köhler (Vikarin), Sabine Laffrenzen (Kirchenvorsteherin), Günter Parey (Stiftungsvorstand), Rüdiger Hohl (Stiftungsvorstand), Chrisel Wellmanns (Stiftungsvorstand), Lutz Tietje (Pastor), Jennifer Nath (Stiftungsvorstand), Wiebke Wolkenhauer (Kirchenvorstand), Ulrike Parey (Kirchenvorstand), Becky Gilbert (Laudatorin). Foto: © Isabell Massel

Die Zustiftungs-Kampagne der Paulz-Stiftung rund um das Riesengemälde aus 1.000 Einzelteilen ist bei der Verleihung des 6. Fundraisingpreises der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden. St.-Paulus-Pastor Lutz Tietje und acht Vertreter der St.-Paulus-Kirchengemeinde Buxtehude nahmen den Preis am Sonnabend, 18. Juni 2016, im Rahmen eines Festaktes in der Stiftskirche des Stephansstifts in Hannover entgegen.


Die Paulz-Stiftung hat damit zum zweiten Mal den Fundraisingpreis der Landeskirche erhalten. Bereits 2011 war die Gründungskampagne der Stiftung ausgezeichnet worden. Dieses Mal erhielt die Paulz-Stiftung der St.-Paulus-Kirchengemeinde den Nachhaltigkeitspreis für ein „langfristig geplantes, nachhaltig strukturiertes, besonders überzeugendes Fundraising-Konzept“, wie die Laudatorin, Becky Gilbert von der European Fundraising Association, bei der Preisverleihung sagte.


Die Jury lobte an der Zustifungskampagne besonders, dass es der Paulz-Stiftung gelungen sei, ihre „Ziele in herausragender Weise zu formulieren, signifikantes und strategisches Wachstum zu erzielen, Transparenz im Handeln und Tun zu fördern.“ „Aus vielen Schritten, Überlegungen und Maßnahmen wird eine herausragende Kampagnenarbeit, die uns als Jury überzeugt hat“, sagte Becky Gilbert in ihrer Laudatio. Insgesamt hatten sich 21 Kirchengemeinden und Einrichtungen der Landeskirche mit ihren Projekten für den Fundraisingpreis beworben. Neben der Paulz-Stiftung erhielten noch zwei weitere Kampagnen einen Konzeptpreis und eine Kampagne einen Kreativitätspreis. Die vier Preisträger bekommen ein Preisgeld von je 2.500,- Euro.


Herzstück der nun preisgekrönten Zustiftungskampagne der Paulz-Stiftung war ein 5 x 4 Meter großes St.-Paulus-Gemälde des Künstlers Kai Teschner aus Hamburg. Das Gemälde war in 1.000 Einzelteile zerlegt – jedes für sich ein kleines Gemälde. So wie die vielen Menschen und ihr Engagement erst die Kirchengemeinde zu einem Gesamtkunstwerk machen. Je 100,- Euro Zustiftung bekam ein Zustifter ein Teil aus dem Gesamtgemälde geschenkt. Bis zum 31.5.2015 waren alle 1.000 Teile verschenkt. Zwei Zustifter haben dann noch einmal 20.000,- Euro hinzugegeben. Am Ende der Kampagne waren sogar 144.139,24 Euro zusammengekommen., die von der Landeskirche mit zusätzlich 40.000 Euro bonifiziert worden sind.


„Dass wir diese Auszeichnung bekommen ist ein Verdienst von ganz vielen Menschen, die dazu beigetragen haben, die Paulz-Stiftung mit so viel Begeisterung an den Start zu bringen“, sagte Pastor Lutz Tietje. „Wir wollen heute ein Zeichen setzen, dass uns das Morgen wichtig ist“, hatte das Kampagnenteam um Pastor Lutz Tietje sich als Leitmotto gegeben. Das nahm die Laudatorin Becky Gilbert in ihrer Rede auf: „Schöner als unser Preisträger könnten wir als Jury die besonders langfristige Wirkung dieses Vorhabens nicht zusammenfassen.“


Urkunde des Fundraisingpreises

 

Weitere Bilder von der Preisverleihung (alle Fotos von Isabell Massel):

 

Das Team jubelt.
Pastor Lutz Tietje.
Auf der Allee der Preisträger.
Das Plenum in der Stiftskirche.

Schon ganz schön groß geworden

Die Paulz-Stiftung hat am 29. Mai 2016 ihren fünften Geburtstag gefeiert

Obwohl die Paulz-Stiftung ihren fünften Geburtstag gefeiert hat, steckt sie eigentlich noch in den Kinderschuhen. Aber sie ist schon ganz schön groß geworden. Beim Festgottesdienst zum Geburtstag am Paulz-Sonntag, dem letzten Sonntag im Mai (29.05.2016), um 10 Uhr in der St.-Paulus-Kirche hat der Paulz-Rat berichtet, wie die Stiftung gewachsen ist.


Groß geworden ist sie im zurückliegenden Jahr vor allem durch die Unterstützung vieler Freunde und Förderer im Rahmen der Zustiftungskampagne rund um das riesige, vier mal fünf Meter große Gemälde aus 1.000 Einzelteilen, das bis Anfang September in der Kirche hing. Dank der vielen Menschen, die zugestiftet haben, ist das Kapital der Stiftung über die Marke von 600.000,- Euro gewachsen. „Für eine Stiftung, die noch im Kindergartenalter ist, ist das etwas wahrlich Großes und für alle ein Grund zur Freude und auch des Stolzes“, sagt Rüdiger Hohl, Vorsitzender des Paulz-Rates.


Deshalb war beim Geburtstagsfest am 29. Mai auch zu erleben, wie die Paulz-Stiftung schon jetzt in das Gemeindeleben hineinwirkt. In den ersten fünf Jahren hat die Stiftung den Schwerpunkt auf die Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in St. Paulus gelegt. 2015 konnten knapp 10.000,- Euro direkt in diese Arbeit fließen - so viel wie nie zuvor.


Nicht erst in ferner Zukunft, sondern schon jetzt können alle Zustifter und Spender unmittelbar etwas Gutes bewirken. Das wird zum Beispiel spürbar, wenn die Stiftung Jugendlichen die Teamer-Ausbildung in St. Paulus finanziert oder ein überaus erfolgreiches Kindergottesdienst-Projekt möglich macht. Damit das auch weiterhin geschieht, braucht die Paulz-Stiftung in Zukunft verstärkt Spenden. Denn die Erträge des Stiftungskapitals fallen in Zeiten niedriger Zinsen nicht mehr so hoch aus. Um so wichtiger ist die Entscheidung des Paulz-Rates, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in St. Paulus auch in Zukunft der Schwerpunkt für die Unterstützung durch die Stiftung im nächsten fünf-Jahres-Zeitraum sein wird.

Eines aber bleibt zwischen all den Zahlen, Rückblicken und Ausblicken gleich: Die Stiftung lebt wie St. Paulus insgesamt von dem Engagement und der Unterstützung vieler Freunde und Förderer, die sich einsetzen für einen lebendigen, fröhlichen Glauben, der für andere da ist.